
Am 3. September 2026 feierten unsere neuen FünftklässlerInnen einen besonderen Einschulungsgottesdienst unter dem Motto „Du bist wunderbar gemacht“. Im Mittelpunkt standen die Botschaft, dass jeder Mensch einzigartig und wertvoll ist, und viele ermutigende Worte für den Start an unserer Schule.
Vorbereitet wurde der Gottesdienst von Schülerinnen und Schülern der Religionskurse der ehemaligen sechsten Klassen. Mit einem Schauspiel, liebevoll gestalteten Fürbitten und vielen mutmachenden Gedanken hießen sie die neuen GrabbianerInnen herzlich willkommen und machten ihnen Mut für den neuen Lebensabschnitt.
Auch die Kollekte stand im Zeichen der Nächstenliebe: Insgesamt kamen 441 Euro für die Aktion Lichtblicke zusammen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!
So wurde der Einschulungsgottesdienst zu einem schönen Auftakt, der den neuen FünftklässlerInnen mit auf den Weg gab: Du bist wunderbar gemacht – und du bist bei uns willkommen!


„Ich will lieber schweigen“ – eindringliche Lesung in der Neuen Aula
Am Sonntag, 27. September, waren Leslie Malton und Felix von Manteuffel mit der Lesung „Ich will lieber schweigen“ in der gut besuchten Neuen Aula zu Gast. Sie brachten einen besonderen Dialog auf die Bühne: das imaginäre Gespräch zwischen dem Schauspieler Will Quadflieg und seiner Tochter Roswitha.
Grundlage sind Tagebuchaufzeichnungen und Briefe, in denen Quadflieg das Ende des Zweiten Weltkriegs und die unmittelbare Nachkriegszeit festhält. Während die Rote Armee näher an Berlin heranrückt und Angst und Verzweiflung den Alltag bestimmen, schreibt er vor allem für seine Frau Benita, die mit den gemeinsamen Kindern nach Schweden geflohen ist. Zugleich steht er noch in den letzten Monaten des „Dritten Reiches“ auf Theaterbühnen.
Nach dem Tod ihrer Mutter entdeckt Roswitha Quadflieg die Aufzeichnungen und setzt sich mit den Erinnerungen ihres Vaters auseinander. Sie fragt nach, ergänzt historische Zusammenhänge und macht sichtbar, was er unerwähnt lässt. So entsteht ein Zwiegespräch über Flucht, Angst und Liebe, aber auch über Schuld, Verdrängung und Selbsttäuschung. Leslie Malton und Felix von Manteuffel verliehen diesem Dialog auf der Bühne eindringlich Ausdruck – ohne anzuklagen, aber auch ohne zu beschönigen.
Zum Gelingen des Abends trugen auch unsere Schülerinnen und Schüler bei: Die Q2 verkaufte Getränke und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Die Technik-AG unterstützte die Veranstaltung mit großem Einsatz und schuf professionelle Rahmenbedingungen in den Bereichen Licht und Ton. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!
@fehmarn
@2026-09-22
@2025-12-31

Manche Dinge ändern sich. Andere offenbar nie. Das stellten jetzt ehemalige Grabbianerinnen und Grabbianer fest, die 25 + 1 Jahre nach ihrem Abitur an ihre alte Schule zurückkehrten und gemeinsam ihr 26-jähriges Abijubiläum feierten.
Los ging es mit einem kleinen Sektempfang, liebevoll organisiert von Schülerinnen und Schülern der Q2. Danach führte der Weg noch einmal durch Flure, Treppenhäuser und Klassenräume – und ziemlich schnell war klar: An erstaunlich vielen Stellen riecht das Grabbe noch genauso wie vor 26 Jahren. Und, nun ja: Der eine oder andere Raum sieht tatsächlich auch noch fast genauso aus.
Für ein besonders großes „Hallo“ sorgte das überraschende Auftauchen des ehemaligen Lehrers Wolfgang Schneider. Spätestens jetzt war man endgültig mittendrin in alten Geschichten, gemeinsamen Erinnerungen und den unvermeidlichen Sätzen wie: „Weißt du noch …?“
Nach der Schulführung wurde das Wiedersehen bei einem gemeinsamen Beisammensein fortgesetzt – mit reichlich Gelegenheit, Erinnerungen aufzufrischen, Geschichten weiterzuerzählen und natürlich auch zu erfahren, wohin es alle in den vergangenen 26 Jahren verschlagen hat.
Am Ende waren sich alle einig: Es war richtig schön, sich wiederzusehen. Und wo könnte man das besser als dort, wo so viele gemeinsame Geschichten ihren Anfang genommen haben?
Schön, dass ihr wieder da wart – am Grabbe!
