Grabbe-Gymnasium Detmold

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Hausaufgabenvereinbarung Oberstufe

Vereinbarungen & Empfehlungen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern

des Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums in Detmold

zum Thema: „Hausaufgaben in der Oberstufe“

Präambel

Wir verstehen unsere Schule, das Grabbe-Gymnasium, als einen Ort, an dem das Miteinander und die Begabungsförderung für das Lernen eine zentrale Rolle spielen. Getragen wird das Lernen durch Verantwortung, Transparenz und Wertschätzung. Wir am Grabbe-Gymnasium – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Mitarbeitende – sehen uns in der Pflicht, die aufgestellten Ziele regelmäßig zu überprüfen und weiter zu entwickeln.“1

Unsere Vereinbarung & Empfehlungen zum Thema „Hausaufgaben“ haben wir an unserem Leitbild orientiert. Ausgehend von der Präambel werden vier zentrale Felder unseres Verständnisses von Schule beschrieben: „Lernen“, “Verantwortung“, “Transparenz“ und „Wertschätzung“.

Aus der Ebene 2 des Leitbildes fokussieren spezielle Leitlinien auf das Thema „Hausaufgaben“

Schülerinnen und Schüler tragen Verantwortung für ihr individuelles Lernen und das der Lerngruppe. Sie sind interessiert und lernbereit und strengen sich nach Kräften an gesetzte Ziele zu erreichen. Sie äußern Fragen und geben Rückmeldung, unterstützen sich gegenseitig und organisieren ihren Lernfortschritt zunehmend selbständig. Eltern und Erziehende tragen Verantwortung für eine unterstützende Begleitung ihrer Kinder im Lernprozess.“2

Lehrerinnen und Lehrer tragen Verantwortung für das gemeinschaftliche Lernen: Sie planen ihren Unterricht nach den gültigen Lehrplänen, stimmen ihn auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Lerngruppe ab. Innerhalb des Kollegiums arbeiten sie in fachinternen und fachübergreifenden Teams zusammen und nutzen Fortbildungsangebote in den jeweiligen Fachbereichen, aber auch in Pädagogik und Didaktik.3

Rechtlicher Rahmen

Das Schulgesetz und der Runderlass vom 05.05.2015 als Ergebnis des Runden Tisches G8/G9 regeln die rechtlichen Grundlagen zur Hausaufgabenpraxis am Gymnasium.

Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Sie sind insbesondere verpflichtet, sich auf den Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.“ 4

Wichtige Grundsätze des Runderlasses BASS 12-63 Nr. 3 vom 05.05.2015

Für die gymnasiale Oberstufe ist keine Begrenzung festgelegt. Jedoch muss die Schulkonferenz ein Konzept für die Sekundarstufe II beschließen, dass Umfang und Verteilung der Hausaufgaben eine Balance zwischen den Anforderungen zur Erreichung der allgemeinen Hochschulreife und einer Entlastung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Es berücksichtigt in angemessener Weise die Belastbarkeit von Schülerinnen und Schülern.“5

Vereinbarungen

Auf Initiative der Schülerinnen und Schüler haben sich die Gremien des Grabbe-Gymnasiums dialogisch auf Vereinbarungen geeinigt, die sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer erreichen sollen:

 

Lehrerinnen und Lehrer...

Schülerinnen und Schüler...

sind sensibilisiert für den Alltag der Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe – insbesondere in der Klausurenphase.

sind sensibilisiert für die Bedeutung von Hausaufgaben für den eigenen Lernerfolg und das Gelingen von Unterricht – auch für das Einhalten des Lehrplans.

nutzen methodisch-didaktische Spielräume in ihrer Hausaufgabenpraxis.

nutzen die Hausaufgaben verbindlich für ihren eigenen Lernerfolg und als einen Beitrag für den Unterricht.

schätzen das Engagement der Schülerinnen und Schüler bei der Anfertigung der Hausaufgaben wert.

machen ihre Hausaufgaben eigenverantwortlich.

achten auf die Belastung durch Hausaufgaben bzw. die Klausurenphase, und richten den Hausaufgabenumfang danach aus.

planen die Ausarbeitung ihrer Hausaufgaben und das Lernen für ihre Klausur eigenständig, um beides erfüllen zu können.

bauen Hausaufgaben als sinnvollen Teil in ihre Unterrichtsplanung ein.

schätzen die Hausaufgaben als Teil eines gut gestalteten Unterrichts wert.

 

Empfehlungen

Auf Seiten der Lehrenden

Auf Seiten der Lernenden

Die Schulleitung informiert über die Termine der LK-Klausuren!

Die Kurssprecher informieren uns Lehrende über die Termine der LK-Klausuren!

In der LK-Klausurenphase ist auf die Belastung durch Hausaufgaben zu achten.

Durch verlässliches Arbeiten auch in der Klausurenphase wird die Rücksichtnahme anerkannt.

Flexible Hausaufgaben können in der Klausurenphase zeitlich entlasten (z. B. Pflicht- und Kür-Aufgaben, Wochenplan, Projektarbeiten.)

Vor und nach der Klausurenphase kann der Umfang der Hausaufgaben entsprechend erhöht werden.Vorausschauende Planung der Hausaufgaben und Vorbereitungszeiten für Klausuren kann zeitlich entlasten. (z. B. mit dem Grabbe-Schulplaner.)

Varianten von Aufgabenformaten können in der Klausurenphase entlasten (z. B. unter dem Aspekt: Lerngruppe, Lerntempo, Selbstständigkeit, Offenheit.)

Offene und weitere Varianten von Aufgabenformaten sollten dazu beitragen, dass der Leistungsdruck und der Schulstress abgebaut werden (besonderes Engagement von allen in ihren weniger belasteten Phasen.)

 

Beschlossen in der Schulkonferenz des Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums am 06. 07. 2017!

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).

 

Das Leitbild als Schulentwicklungsprozess

Die Erstellung des Leitbildes ist am Grabbe-Gymnasium als formativer begleitender Schulentwicklungsprozess angelegt.

Nach dem in den ersten beiden Ebenen des Leitbildes Ziele und Handlungsziele zusammen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern festgelegt wurden (2012), wird nun die 3. Ebene des Leitbildes mit Handlungszielen und konkreten Angeboten und Projekten, die das Schulleben am Grabbe ausmachen, gefüllt. An der 3. Ebene können fortwährend Aktualisierungen und Veränderungen vorgenommen werden. In diesem Sinne stellen die drei Ebenen des Leitbildes einen modernen Ersatz für ein Schulprogramm dar.

Im Sinne des Qualitätsmanagement am Grabbe werden aus der Perpektive der 3. Ebene die Ziele in den ersten beiden Ebenen ständig geprüft und summativ angepasst (Vorlage).