Grabbe-Gymnasium Detmold

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Erster Tag

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Hallo Herr Gärtner,

ich schicke Ihnen mal gerade einen Text, den ich nach meinem 1. Tag im Sozialpraktikum (Montag, 11.01.) auf Facebook gepostet habe. Mittlerweile hat sich das Ganze nur zum Guten weiterverändert, aber ich dachte, das wäre mal ganz spannend zu posten.

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Mir geht es sehr gut! Das Arbeitsklima ist wunderbar - ich bin sofort mitten drin - und auch die alten Menschen sind (fast alle) supernett. Zuerst wurde ich im gesamten Haus herumgeführt, danach - und auch schon etwas davor - hab ich mich mit den Pflegerinnen um die Bewohner gekümmert. Am Nachmittag haben eine Schwester und ich die Leute aus ihren Zimmern geholt bzw. ihnen so Kaffee gegeben (wenn sie nicht zum Kaffeetrinken gehen konnten), und hab denen dann in der Sitzecke Kaffe gegeben. Außerdem hab ich schon erste nette Kontakte mit lustigen, gesprächigen älteren Leuten gemacht.
Manche sind geistig noch top fit, nur körperlich beeinträchtigt, andere sind körperlich fit und geistig nicht mehr so.
Ich bin ja auf der Demenzstation, aber so schlimm, wie das klingt, ist es nicht. Die Leute können sich zwar nicht mehr an das erinnern, was vor 5 Minuten war, sind aber noch so was von fit - ich hab heute eine 102-Jährige kennengelernt, die noch herumläuft wie ein Turnschuh. Im Gegensatz gibts natürlich auch schon 80-Jährige, die im Sterben liegen, was etwas traurig ist.
Es war nicht so schön, wenn man manche Leute weinen bzw. leiden gesehen hat, aber umso mehr hat es einen erfreut, wenn man die ganzen Leute lachen gesehen hat :)
Manche Geschichten waren auch traurig, die ich heute gehört hab. Zum Beispiel von einem Mann, der aus Demenz seine Frau, die mit ihm ein Doppelzimmer hatte, nicht mehr erkannt hat. Oder ein Mann, der die deutschen Pflegerinnen hauen will, da er in deutscher Kriegsgefangenschaft war - zum Glück haben wir eine russische Pflegehilfe.
Die Mittagspause mit Michi und Michelle war auch lustig! :D

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Wir verstehen unsere Schule, das Grabbe-Gymnasium, als einen Ort, an dem das Miteinander und die Begabungsförderung für das Lernen eine zentrale Rolle spielen. Getragen wird das Lernen durch Verantwortung, Transparenz und Wertschätzung. Wir am Grabbe-Gymnasium – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Mitarbeitende – sehen uns in der Pflicht, die aufgestellten Ziele regelmäßig zu überprüfen und weiter zu entwickeln

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