Stabhochsprung

2016


Wall of fame

Tina Rother  geehrt

Detmold. Der „Walk of fame“ in Los Angeles ist weltberühmt. Wer es hierher mit einem Stern geschafft hat, ist in Hollywood angekommen. Die „Wall of fame“ im Detmolder Rathaus ist dagegen nur Stabhochsprungsfans bekannt und umso exklusiver.
Neben Desiree Singh und Lilli Schnitzerling hat sich jetzt Tina Rother im Detmolder Rathaus mit ihrer persönlichen Bestleistung von 4,10m verewigt. Sie übersprang die Höhe im Nationalmannschaftstrikot der U20 beim Hallen-Länderkampfkampf Italien-Frankreich-Deutschland  Ende Februar in Padua/Italien. Die übersprungenen 4,10m waren dabei nicht nur ihre neue Bestmarke, sondern bedeuteten gleichzeitig auch den Sieg in ihrer Altersklasse.
„Tolle Leistung!“ fand auch Detmolds Bürgermeister Rainer Heller und lud Tina Rother zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus ein. Wie ihre Vereinskollegin Desiree Singh und die inzwischen nach Leverkusen gewechselte Lilli Schnitzerling hat Tina das Einmaleins des Stabhochsprungs bei der LG Lippe-Süd und Trainer Olaf Hilker gelernt. Mit 5 Jahren begann die Grabbe-Abiturientin ihre Leichtathletik-Laufbahn. 2014 entschied sie sich endgültig für den Stabhochsprung und trainiert seitdem 15-18 Stunden pro Woche. Aktuell bereitet sich Tina auf die Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaft in Polen vor. Die Spannung und Vorfreude war der jungen Leichtathletin beim Besuch im Rathaus und dem Eintrag ins „Goldene Buch“ anzumerken. Richtig überrascht war sie dann aber, als Bürgermeister Heller sie abschließend auch noch auf die Leiter im Rathausfoyer bat. Dort klebt nun ein Schild in 4,10m Höhe mit Namen und Daten der großen Nachwuchshoffnung der LG Lippe-Süd. Nach oben ist noch ein bisschen Platz!  


 

Toller Saisonabschluss für Tina Rother beim Hallen-Länderkampf in Padua/Italien. Gemeinsam mit Trainer Olaf Hilker darf sie darauf wahrhaftig stolz sein.

Tina Rother im Nationaltrikot

Ehemalige Grabbianerin siegt beim Länderkampf in Padua/Italien

Von Wilfried Starke (Text) & Dominic Ullrich (Foto)

Wenn das kein perfekter Abschluss der Hallensaison war! Erstmals durfte sich LG-Stabhochspringerin Tina Rother (Jahrgang 1997) das Nationaltrikot überstreifen, und dann gelang ihr beim U20(= unter 20 Jahre)-Hallen-Länderkampf Italien-Frankreich-Deutschland in Padua/Italien der Sieg mit der neuen persönlichen Bestleistung von 4,10 Meter (m).
3,65 m, 3,80 m und 3,90 m nahm Tina jeweils im ersten Versuch, die 4,00 m übersprang sie im zweiten. Dann lag die neue persönliche Bestleistung (bisher 4,07 m) auf – und Tina meisterte sie wie schon die 4,00 m im zweiten Versuch. Erst die 4,15 m erwiesen sich in Padua als (noch!) zu hoch. Luisa Schaar (Bayer Leverkusen), die in Dortmund noch die Nase vorn gehabt hatte, schaffte 4,00 m und sorgte somit für einen deutschen Doppelsieg.
Das Ticket für die Berufung in das Nationalteam hatte sich Tina eine Woche zuvor bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Dortmund geholt. Und da war es wahrhaftig knapp hergegangen. Am Ende entschied ein einziger Fehlversuch über Gold und Silber. Silber ging an Tina, die Meisterschaft errang Titelverteidigerin Luisa Schaar (Bayer Leverkusen). Beide Springerinnen schafften 4,05 m. Luisa im 2. Versuch, Tina benötigte drei Versuche – eben den einen Versuch mehr, der in der Endabrechnung über Platz 1 und 2 entschied.
Tina lieferte in Dortmund einen hervorragenden Wettkampf ab! Sie stieg bei 3,70 m in den Wettkampf ein und übersprang diese Höhe sehr konzentriert und sicher ebenso wie 3,80 m und 3,90 m im 1. Versuch. Erst für die 4,00 m benötigte sie einen 2. Versuch. Verständlichweise war im ersten Moment ein wenig Wehmut dabei, als sie die 4,10 m im 3. Versuch ebenso wir Luisa gerissen hatte, doch dann überwog die Freude über die nunmehr dritte Medaille bei einer deutschen Jugendmeisterschaft und vor allem über das „Italien-Ticket“!
Trainer Olaf Hilker, der seine Athletin hervorragend und punktgenau auf diese Meisterschaft und dann auch auf den Länderkampf eingestellt hatte: „Das war klasse! Am Schluss gehört dann manchmal auch ein bisschen Glück dazu, den Titel zu holen. Heute war dieses Quentchen bei Luisa. Wir schauen nun optimistisch nach vorn. Im Sommer steht die Quali für die U20-Weltmeisterschaft in Polen an. Es wird spannend!“.


2015

Vizemeisterin

Tina Rother überspringt 3,90 Meter: Nach einem Diskurswurf über fast 43 Meter

Von Wilfried Starke (Text)
& Dirk Gantenberg (Foto)

Wenn Tina Rother seit ein paar Tagen nun auch nicht mehr Schülerin des Grabbe ist, soll über ihren tollen Erfolg bei den Deutschen U20-Leichtathletik-Meisterschaften an dieser Stelle doch berichtet werden:

Wenn das kein Saisonabschluss „vom Feinsten“ war! Bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Jena sprang Tina Rother (Jahrgang 1997, LG Lippe-Süd) im Stabhochsprungwettbewerb 3,90m und musste sich nur Luisa Schaar (Bayer Leverkusen, 4,10m) geschlagen geben: Platz 2 – Vize-Meisterschaft! Platz 3 ging an Dorina Baiker von der LG Staufen, die ebenfalls 3,90m überquerte.
„Tina hat einen hervorragenden Wettkampf abgeliefert“, so Trainer Olaf Hilker, der mit seiner Athletin  sehr zufrieden war. Und fast hätte Tina ihre Saisonbestleistung von 4,00 m noch eingestellt. Über diese Höhe zeigte sie zwei sehr gute Sprünge.
Am Tag zuvor war Tina bereits im Diskuswettbewerb an den Start gegangen – sozusagen „just for fun“, denn ihre volle Konzentration gilt ja dem Stabhochsprung. Und auch hier schlug sie sich mehr als beachtlich. Mit 42,68m kam sie bis auf zwölf Zentimeter an ihre Bestleistung heran und belegte guten 8.Platz. Respekt! Es siegte Claudine Vita (SC Neubrandenburg) mit ausgezeichneten 57,44m.
Und über eine zweite „Ex-Grabbianerin“ soll hier berichtet werden. Lilli Schnitzerling (Jahrgang 1993) hat 2013 ihr Abitur gebaut. Sie studiert nun in Köln Medizin und ist von der LG Lippe-Süd zu Bayer Leverkusen gewechselt.

Hier Lillis Erfolge im Sommer 2015:

  • Platz 2 bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar – ihre Höhe: 4,25m
  • Platz 7 bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn/Estland – ihre Höhe: 4.15m
  • Platz 8 bei den Deutschen Meisterschaften der „Großen“ in Nürnberg – ihre Höhe: 4,15m.




Dem Himmel so nah

Deutsche U23-Meisterschaften im Stabhochsprung: Sprung auf die Plätze 2 und 9

Von Wilfried Starke (Text) & Olaf Hilker (Foto)

Die Grabbianerin Tina Rother (Jahrgang 1997) gehört noch zur Altersklasse U20, doch ihre aktuelle Bestleistung von 3,95m berechtigte sie zur Teilnahme an den Deutschen U23-Meisterschaften (Jahrgänge 1993-1996) in Wetzlar. Und Tina schlug sich ganz prima! Mit übersprungenen 3,80m belegte sie im Feld der 17 Springerinnen einen beachtlichen 9. Platz und musste aus der Gruppe der 1997er-Athletinnen lediglich der amtierenden deutschen U20-Hallenmeisterin Luisa Schaar (3,90m / Bayer Leverkusen) den Vortritt lassen. Glückwunsch an die Athletin und ihren Trainer Olaf Hilker.
Mit Lilli Schnitzerling (1993) war in Wetzlar auch eine ehemalige Grabbianerin am Start. Für Lilli ging es um die Qualifikation für die U23-Europameisterschaften im Juni in Tallinn/Estland. Lilli löste diese Aufgabe souverän: 4,25m – Platz 2 hinter Anjuli Knäsche (4,30m / SG TSV Kronshagen/Kieler TB) – Ticket für Tallin gelöst! Und: Tallinn ist für Lilli ein gutes Pflaster. 2011 holte sie dort bei der U20-Europameisterschaft Silber.


Tina holt Bronze

In 3,80 Meter Höhe auf dem dritten Platz

Von Wilfried Starke (Text) & Olaf Hilker (Foto)

Sportredakteur Sebastian Lucas hatte im Vorbericht der Lippischen Landes-Zeitung getitelt: ,,Tina Rother möchte aufs Treppchen springen". Und Tina selbst hatte hinzugefügt: ,,Eine Medaille mit nach Hause nehmen zu können, wäre ziemlich geil".

ES HAT GEKLAPPT! 3,80m brachten Tina bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg die ersehnte Medaille - Bronze für Platz 3. Und fast wäre noch Silber dabei herausgekommen, denn auch für die zweitplatzierte Franziska Wirth (LG Wipperfürth) wurden 3,80m notiert. Franziska hatte die 3,80m allerdings im ersten Versuch geschafft, Tina benötigte zwei Versuche. Trainer Olaf Hilker: ,,Damit hat sich Tina in der Spitze der Jugendspringerinnen etabliert. Der Sommer kann kommen."

Der Titel 2015 ging an Luisa Schaar (Bayer 04 Leverkusen), die 3,90m schaffte. Riesenenttäuschung dagegen für die Titelfavoritin Tamara Schaßberger (LG Neckar-Enz). Sie war am vergangenen Wochenende in Karlsruhe tolle 4,15m gesprungen, in Neubrandenburg blieb sie ohne gültigen Versuch.


Tina im Höhenrausch

Mit 3,90 Meter angekommen in der nationalen Spitze

von Wilfried Starke (Text) & Thomas Finke (Foto)


Nach Lilli Schnitzerling und Desiree Singh ist mit Tina Rother nun die dritte Grabbianerin im Stabhochsprung in der nationalen Spitze angekommen. Und Tina hat zurzeit wahrhaftig „einen Lauf“! Zum Saisonauftakt holte sie sich, an ihre Leistungen aus 2014 anknüpfend, mit guten 3,65 Meter die U20-Westfalenmeisterschaft (unter 20 Jahre). Beim Season-Opening in Leverkusen ging es dann auf die neue persönliche Bestleistung von 3,85m. Und bei den Westfälischen Meisterschaften der Frauen legte Tina nun noch einen drauf: 3,90m. Damit hat sie die Norm für den Bundeskader geschafft – toll!
Am kommenden Wochenende stehen die NRW-Meisterschaften auf dem Programm, und dann naht der Höhepunkt der Hallensaison: Am 14.02. finden die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Neubrandenburg statt. Lediglich eine deutsche U20-Springerin ist aktuell höher gesprungen als Tina. Also durchaus gute Aussichten für Neubrandenburg – Daumen drücken!
Im Feld der U18-Springerinnen ist Berenike Ladleif dabei. Sie erreichte bei den Westfälischen U18 bzw. U20-Meisterschaften die Plätze vier und sechs.
Und über die Ex-Grabbianerin Desiree Singh darf an dieser Stelle auch noch einmal berichtet werden. Mit 4,30m (neue persönliche Hallenbestleistung) rangiert sie in  der aktuellen deutschen Bestenliste auf Platz 3. Ihr wichtigster Hallenwettkampf steht am 22.02. an: Deutsche Hallenmeisterschaften in Karlsruhe.


2014

Tina Rother
hangelt sich hoch

Plätze 6 und 9 bei den Deutschen U16-Meisteschaften 

Von Wilfried Starke (Text & Foto)

Mit zwei schönen Erfolgen kam Grabbe-/LG Lippe-Süd-Athletin Tina Rother (Jahrg. 1997) von den Deutschen U16-Meisterschaften aus Wattenscheid zurück ins Lipperland. Wir gratulieren!

3,50 m im Stabhochsprung brachten in der Endabrechnung Platz 6. ,,Schade, dass es ab der Höhe von 3,60 m heftig regnete. An diesem Tag war für Tina mehr drin", so Trainer Olaf Hilker. Mit jeweils 3,70 m teilten sich Tamara Schaßberger (LG Neckar-Enz) und Juliane Schulze (SSC Bad Sooden-Allendorf) die Deutsche Meisterschaft.

91 Zentimeter fehlten Tina dann am folgenden Tag, um in das Finale der besten acht Diskuswerferinnen einzuziehen. So brachten 39,88 m Platz 9. Mit der Verbesserung von Platz 15 der Meldeliste auf diesen Rang durften Tina und Trainer Marco Müllers aber wahrlich zufrieden sein. Die Meisterschaft ging mit 48,70 m an die Favoritin Lara Kempka (SC Neubrandenburg).


Westdeutsche
Vizemeisterin

Desiree Singh kommt über die Höhe von 4,20 Meter

 

Von Wilfried Starke (Text) und Thomas Finke (Foto)

Die 4,10m hatte Desiree in dieser Hallensaison fest im Griff. Zum genau richtigen Zeitpunkt passte es nun auch mit den 4,20m. Die neue persönliche Hallen-Bestleistung brachten ihr bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen Platz 2 bei den Frauen. Geschlagen geben musste sich Desiree lediglich Katharina Bauer (Bayer Leverkusen), die mit 4,30m den Titel holte. Katharina Bauers Hallen-Bestleistung steht bei 4,46m.
„Das war ein tolles Gefühl, endlich über 4,20m zu springen – und die Versuche über 4,30m waren auch nicht schlecht“, kommentierte Desiree den Wettkampf.
Trainer Olaf Hilker hatte in Leverkusen noch zwei weitere Eisen im Feuer – und im U20-Wettkampf schlugen sich Tina Rother (noch U18) und Laura Schnitzerling wahrhaftig nicht schlecht. Platz 4 für Tina (3,50m) und Platz 6 für Laura (3,40m). Es siegte Rebecca Pietsch (TV Angermund) mit 3,80m.
 



2011


Gold für Desiree – Silber für Lilli


Deutsche Jugendmeisterschaften in Jena ein voller Erfolg für lippische Stabhochspringerinnen

Von Wilfried Starke

Das war wahrhaftig ein toller Saisonabschluss für die Stabis der LG Lippe-Süd und ihren Trainer Olaf Hilker! Desiree Singh (Jgd B) wurde ihrer Favoritenrolle in eindrucksvoller Weise gerecht und holte sich ihren ersten deutschen Meistertitel ganz souverän mit übersprungenen 4,32m vor Franziska Kappes (TSV Bayer Leverkusen), die sich auf die persönliche Bestmarke von 3,95m steigerte.
Diese 4,32m haben noch eine zweifache Bedeutung. Sie bedeuten neue deutsche B-Jugendbestleistung (zur Erklärung: Bei der Jugend gibt es keine Rekorde sondern Bestleistungen). Und Desirees Bestleistung hat es wirklich in sich, denn die alte Bestleistung von 4,31m hatte 13 Jahre Bestand, wurde also nicht einmal von Silke Spiegelburg oder Lisa Rizyh in deren B-Jugendzeit überboten. Gehalten wurde der alte Rekord übrigens von Monika Götz vom LAZ Kreis Würzburg. Zum zweiten brachten diese 4,32m Desiree den Ehrenpreis der „Freunde der Leichtathletik“ für die herausragende B-Jugendleistung dieser Meisterschaften. Eine tolle und wunderschöne Auszeichnung!
Silber gab es in Jena für Lilli Schnitzerling (Jgd A). Klar, dass Lilli als Saisonbeste (4,20m) den Titel im Visier hatte. Doch bei der A-Jugend war das Feld in der Spitze wesentlich dichter als bei der B-Jugend. Mit Anjuli Knäsche (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) und Julia Ott (TV 1860 Gunzenhausen) waren die beiden anderen deutschen EM-Teilnehmerinnen aus Tallinn mit am Start. Und diese drei machten dann den Titel unter sich aus. Das bessere Ende hatte an diesem Tag Anjuli mit 4,21m für sich.
Dritter im LG-Bunde war Pirmin Planer (Jgd B). Pirmin schlug sich achtbar und belegte mit guten 4,40m den 9. Platz. Schade, dass es nicht ganz für die Siegerehrung reichte, denn die Plätze 6 bis 9 gingen alle mit 4,40m weg – Pirmin hatte leider die meisten Fehlversuche.

großes Foto (von Bernd Friesel): Es darf gestrahlt werden! Gold für Desiree Singh (Mitte), Silber für Franziska
  Kappes (l) und Bronze für Rebecca Pietsch /TV Angermund, 3,65m).
kleines Foto (von Wilfried Starke): Silber! Da dürfen sich Lilli und Trainer Olaf Hilker wahrhaftig freuen.

Immer aktuell: http://www.lg-lippe-sued.de