Düsseldorf

Kunst bewegt

Exkursion ins K20 und K21 in Düsseldorf

Von Beate Schalk (Text) & E. Hecker (Fotos)

Am 4.11.2016 unternahmen die Leistungskurse (Q1/Nih+Q2/Shk) und die Grundkurse (Q2/Jer+Q2/Shk) eine gemeinsame Kunstexkursion nach Düsseldorf.
Die Lerngruppen besuchten das K20 und K21, wobei gezielte Führungen zu Picasso, Richter, Gursky sowie zu Boltanski und weiteren Künstlern eine vertiefte Wahrnehmung hinsichtlich der Aspekte „Nähe und Distanz“ ermöglichten. Die Künstlerräume im Ständehaus K21 der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen begeisterten die SuS besonders. Hier konnten besondere Raumerfahrungen in den Installationen gemacht werden. Die Gruppen erkundeten in ihrer freien Zeit die Ausstellungen selbstständig, wobei eine besondere Auseinandersetzung mit einem Werk ihrer Wahl gefordert wurde. Die gemeinsame Exkursion war eine schöne und intensive Erfahrung.

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Ich fühle mich wie eine Künstlerin

Die suggestive Kraft der Kunst-Räume

Von Aila Amiryan

Dies ist das generelle Gefühl, das die meisten Schüler hatten, als sie sich vor drei Wochen das K20 und K21 in Düsseldorf anschauten. Überwältigt von den vielen Eindrücken, hatte jeder die Chance, seine eigenen Wahrnehmungen individuell festzuhalten (siehe beigefügte Bilder). Von den vielen verschiedenen Installationen im K21 bis hin zu den beeindruckenden Werken von Picasso, Kandinsky und Co. Im K20 wurden die Schüler jedes Mal aufs neue ins Staunen versetzt. Besonders die Installationen sorgen dafür, dass die Besucher sich fühlen, als wären sie ein Teil des Kunstwerks und als seien sie mitten im Geschehen. Durch die Führungen hatte man außerdem die Chance, Werke, die auf den ersten Blick unverständlich schienen, genauer zu hinterfragen, um die Intention des Künstlers zu erfahren. Gerade im Hinblick auf den Aspekt ,,Nähe und Distanz" haben die Führungen mir dabei geholfen, den Ursprung der positiven und auch der negativen Gefühle, die beim Betreten eines Raumes oder beim Betrachten eines Werkes empfunden wurden, zu erforschen und zu erklären. Obwohl es erlaubt war, Fotos zu schießen, war es unmöglich, all diese Erfahrungen und Empfindungen in Bildern festzuhalten, da man einen Ort wie diesen mit dem eigenen Körper erleben muss, um ihn zu verstehen.